Homöopathische
Hausapotheke Einleitung Homöopathie ist eine zweihundertjährige Heilmethode,
die durch Samuel F. Hahnemann begründet wurde. Im Grundsatz basiert
sie auf der Erkenntnis, dass die Gesamtheit des krankhaften Zustandes
des Patienten mit einem Medikament geheilt wird, das bei Verabreichung
an gesunden Personen ein möglichst ähnliches Bild hervorbringt.
Das heisst, dass - jedes homöopathische Mittel ist am Gesunden getestet.
Das nennt sich Arzneimittelprüfung. Einer Gruppe von Prüfern
wird das Mittel verabreicht, bis sie Symptome zeigen. Diese werden aufgeschrieben
und im Arzneimittelbild zusammengeführt. Bei giftigen Substanzen
werden auch die Vergiftungssymptome mit berücksichtigt.
- die Gesamtheit der Symptome des Kranken muss erfasst werden, damit
das ähnlichste Mittel gefunden werden kann.
- die kleinste Gabe eines Mittels wird verabreicht. Die Arzneimittel
sind potenziert, d.h. verdünnt und verschüttelt. In den Potenzen
ab C12 ist keine Materie mehr enthalten. Nur so können z.B. höchst
giftige Substanzen wie Arsen verabreicht werden. Es ist also kein Molekül
mehr in den Mitteln enthalten.
- der Homöopath geht davon aus, dass bei einer Krankheit die Lebenskraft
(immaterielle Steuerungskraft aller Lebewesen) verstimmt ist. Wenn nun
diese Lebenskraft harmonisiert wird, verschwinden die Krankheitssymptome
(z.B. Ohrenschmerzen), weil sie Ventile der Lebenskraft sind, die nun
nicht mehr gebraucht werden. Die homöopathischen Mittel haben deshalb
immer das Ziel die Dinge positiv zu beeinflussen, die mit dem Patienten
selbst zu tun haben und nicht mit seiner Krankheit.
Gebrauch der homöopathischen Hausapotheke Der Sinn der homöopathischen Hausapotheke liegt einerseits
darin, dass akute Krankheiten selbst mit dem richtigen homöopathischen
Mittel behandelt werden können und andererseits auch, dass Sie
nach Rücksprache mit Ihrem Homöopathen das entsprechende Mittel
direkt zur Hand haben.
Achten Sie auf die Symptome und auch die begleitenden Umstände
sowie die Modalitäten. Wenn Sie sicher sind, dass Sie das ähnlichste
Mittel gefunden haben, nehmen Sie fünf Globuli unter die Zunge
und lassen sie langsam vergehen. Nach der ersten Gabe sollte sich etwas
verändern; d.h. der Gesamtzustand sollte besser werden. Wenn dies
der Fall ist und nach einer gewissen Zeit die Symptome wieder auftauchen,
achten Sie darauf, ob sie noch zum Mittel passen; wenn ja, dann wiederholen
Sie die Gabe; wenn nein, suchen Sie wieder das ähnlichste Mittel
und geben Sie dieses. Wenn sich nach der ersten Gabe nichts verändert,
überprüfen Sie die Mittelwahl, indem Sie die Gesamtheit der
Symptome nochmals durchdenken. Wenn Sie sicher sind, dass das erste
Mittel stimmte, wiederholen Sie es. Mindestens jetzt muss sich aber
etwas verändern. Wenn Sie zur Überzeugung kommen, dass das
erste Mittel falsch war, geben Sie dasjenige, das Ihnen jetzt als richtig
erscheint. Spätestens, wenn Sie zweimal daneben gegriffen haben,
telefonieren Sie Ihrem Homöopathen. Es kann sein, dass Sie das
ähnlichste Mittel nicht in Ihrer Hausapotheke haben oder dass Sie
ein wichtiges Symptom nicht berücksichtigt haben.
Wenn immer wieder die gleichen Krankheitssymptome auftreten, die evt.
auch immer mit den entsprechenden homöopathischen Mitteln geheilt
werden können, konsultieren Sie einen Homöopathen; in diesem
Fall ist eine konstitutionelle Behandlung nötig, um die Tendenz
zu dieser Krankheit wegzunehmen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit der homöopathischen
Hausapotheke und eine gute Gesundheit.
Aconitum napellus (Acon)
- Erkältung mit plötzlichem Fieber und beginnendem
Husten oder Halsentzündung
- Pseudokrupp im ersten Stadium, pfeifend beim Ausatmen
- Durch trockene, kalte Winde (Luft) ausgelöste Ohrenschmerzen Leitsymptome:
Alle Erscheinungen sind plötzlich, heftig, heiss (Fieber, Entzündungen).
Allgemeine Unruhe und plötzliche Angst; trockene, heisse Haut,
kein Schwitzen, harter schneller Puls, brennender Durst. Symptome beginnen
meistens oder sind schlimmer nachts. Das Mittel ist im Anfangsstadium
der Krankheit angezeigt, wenn Angst und Unruhe da sind. Der Patient
hat Todesangst; fürchtet, bald zu sterben; sagt seine Todesstunde
voraus. Bleich beim Aufrichten, Schwindel, Schwäche. Angina mit
trockenen, geschwollenen Mandeln. Eine Wange rot und heiss, die andere
blass und kalt. Modalitäten:
Schlimmer trockene Luft, Schreck. Abends bis Mitternacht, Wärme,
beim Aufstehen oder Aufrichten vom Bett
Besser frische Luft, abdecken
Apis mellifica (Apis)
- Insektenstiche, insbesondere bei Bienen- und Wespenstichen
- Rosarote Schwellung, die überwärmt ist, sticht, brennt und
gut auf Kälte reagiert
- Nesselfieber, oft als Medikamentenallergie, mit unerträglichem
Juckreiz nachts
- Gerstenkorn, Urseli (Staphysagria), mit stechenden Schmerzen
- Blasenentzündung, mit Brennen und Beissen in der Harnröhre
- Halsentzündung, Halszäpfchen verlängert und stark geschwollen,
rechte Mandel oft stärker entzündet; Scharlach Leitsymptome:
Hautödeme, glasig, rosarote Farbe, stechend brennende Schmerzen;
Jucken und sehr berührungsempfindlich. Sackartige, aufgedunsene
Schwellung unter den Augen. Durstlosigkeit, Verlangen nach kühlen
und kalten Auflagen. Nervöse Unruhe und Triebsamkeit. Harninkontinenz,
mit grosser Reizung der Harnorgane, kann kaum einen Moment den Urin
halten; starkes Brennen nach dem Wasserlassen oder die letzten Tropfen
stechen und brennen. Bei Halsentzündung oder Scharlach besteht
trotz Hitze und Trockenheit im Hals kein Durst Modalitäten:
Schlimmer Wärme, geschlossene Räume, Druck und Berührung;
nach dem Schlafen
Besser Kälte, frische Luft, Bewegung; oft auch besser im Sitzen
als im Liegen
Beachte: Apis nicht vor oder nach Rhus toxicodendron nehmen.
Argentum nitricum (Arg-n)
- Nervenmittel – für nervöse, überreizte
Personen, Erwartungsspannung, Zittern, Prüfungsangst, Höhenangst
- Kopfschmerzen wie wenn das Hirn keinen Platz hätte – besser
beim Einbandagieren (wünscht ein Stirnband)
- Augenbindehautentzündung – innerer Augenwinkel sieht aus
wie rohes Fleisch
- Heiserkeit
- Durchfall aus Nervosität
- Plötzliches, lautes, explosionsartiges Aufstossen
- Extremes Verlangen nach Süssigkeiten, die aber nicht vertragen
werden
- Patient hat sehr heiss Modalitäten:
Schlimmer Wärme, Süssigkeiten, Aufregung, Erwartungsspannung
Besser Kälte, Kopf fest einbinden, Druck
Arnica montana (Arn)
- Verletzungen, Quetschungen (blaue Flecken), Prellungen,
Verstauchungen
- Hirnerschütterungen oder andere Kopfverletzungen
- Muskelkater nach sportlicher Überanstrengung
- Nach Operationen, Geburt oder bei Blutungen
- Schock bei Unfall
- Schwindel nach Kopfverletzung Leitsymptome:
Wundes, lahmes und gequetschtes Gefühl. Zerschlagenheitsgefühl
im ganzen Körper; Das Bett und jede Unterlage scheint zu hart.
Verlangen nach Ruhe. Angst vor Berührung. Angstvoll, niedergeschlagen,
verdriesslich, ärgerlich. Sagt, es fehle ihm nichts. Schwindel,
der beim Schliessen der Augen schlimmer wird. Modalitäten:
Schlimmer Bewegung und Berührung; feuchte Kälte; Wein; Augen
schliessen (Schwindel)
Besser in Ruhe; Kopf nach vorne
Arsenicum album (Ars)
- Nahrungsmittelvergiftungen mit Magenbeschwerden
- Magen/Darmgrippe mit anfänglichem Erbrechen, dann wässrigem
Durchfall
- Nächtliches Asthma, schlimmer 24h – 02h
- Heuasthma, schlimmer draussen, besser im warmen Zimmer Leitsymptome
Psychisch unruhig, aber körperlich zu schwach um sich zu bewegen.
Grosse Entkräftung. Ruhelosigkeit mit Angst, Besorgnis und grosser
Furcht. Ordnungsliebend. Brennende Schmerzen (z.B. im Magen). Die betroffenen
Körperteile brennen wie Feuer, trotzdem besser durch Hitze, heisse
Getränke, heisse Umschläge. Sehr starker Durst; trinkt jedoch
nur häufig in kleinen Schlücken; erbricht sofort beim Trinken.
Beisst ins Glas beim Trinken. Kann den Anblick oder den Geruch von Speisen
nicht ertragen. Heu- oder Fliessschnupfen, wässrig, wundmachend,
schlimmer draussen. Asthma besser beim erhöht Liegen oder Aufsitzen.
Widerlicher Geruch aller Ausscheidungen (Stuhl, Urin, Erbrochenes);
schwarz gefärbte Wunden. Hält sich für unheilbar und
fürchtet sich vor dem Tod. Grosse Entkräftung nach jedem noch
so kleinen Stuhlgang oder Erbrechen. Periodische Beschwerden. Modalitäten:
Schlimmer nach Mitternacht 24.00h bis 02.00h oder 13-14h; Kälte;
kalte Getränke; am Meer
Besser Hitze (ausgenommen am Kopf bei Kopfschmerzen), warme Getränke;
erhöhte Kopflage
Belladonna (Bell)
- Akute Entzündungen mit Fieber
- Einfache Fieberkrämpfe
- Scharlach
- Sonnenstich, Sonnenbrand
- Pulsierende Schmerzen (Furunkel oder Umläufe, Kopfschmerzen) Leitsymptome:
Schmerzen erscheinen und verschwinden plötzlich. Grosse Hitze,
Blutandrang zum Kopf, erweiterte Pupillen, Röte und Pulsieren,
hämmernder Puls, kalte Extremitäten. Rötung und Schwellung
des Gesichts, Trockenheit der Schleimhäute. Überempfindlich
gegenüber allen Reizen. Verwirrung mit Erregungszustand, Angst
und Schreckhaftigkeit. Im Fieberdelirium auch Neigung zu Beissen, Schlagen,
Zähneknirschen; Halluzinationen oder Furcht vor eingebildeten Dingen.
Bei Scharlach oder Angina Durst, aber mit Schluckbeschwerden. Bei Entzündungen,
z.B. Ohren, Hals, Augen, Nagelbett usw. mit den drei Charakteristika:
rot, heiss, klopfend (pulsierend) Modalitäten:
Schlimmer nach Mitternacht und um 15h; durch geringste äussere
Einflüsse (Lärm, Berührung, Sonnen- und Lichteinwirkung,
beim Hinlegen
Besser Wärme, in Ruhe, beim Sitzen mit erhöhter Kopflage
Bryonia alba (Bry)
- Bronchitis, schmerzhafter und trockener Husten, mit
Würgen und Erbrechen
- Hexenschuss oder steifer Nacken, wenn Bewegung fast nicht möglich
ist
- Gallenattacken oder Magenschleimhautentzündung, durch Ärger
ausgelöst Leitsymptome:
Alle Symptome besser in Ruhe; Trockenheit der Schleimhäute; Lippen
rissig und trocken. Schmerzen stechend, ziehend, schlimmer durch geringste
Bewegung (Sprechen, Einatmen, Husten) oder beim Betreten eines warmen
Zimmers. Besser durch absolute Ruhe und Liegen auf der schmerzhaften
Seite. Grosser Durst auf grosse Mengen in langen Intervallen. Verstopfung
ohne Stuhldrang, will nicht essen. Durchfall während einer Warmwetterperiode.
Patient ist reizbar, neigt zu Hitzigkeit und Ärger; will allein
sein. Träumt von den Tagesgeschäften oder spricht dauernd
davon. Modalitäten:
Schlimmer geringste Bewegung; Anstrengung; Wärme; Berührung;
Essen
Besser Liegen auf der schmerzhaften Seite; Druck; Halten der Brust beim
Husten; Ruhe; kalte Anwendungen; kalte Getränke Calendula (Calen) - Wundheilmittel, entzündungshemmend, schmerzlindernd,
blutungsstillend
- Riss-, Schürfwunden, schlecht heilende Wunden
- Nach Zahnextraktionen
- Wundfieber
- Schlecht heilende Wunden mit Bildung von „wildem Fleisch“ Leitsymptome:
Sehr schmerzempfindliche Personen (Schmerzen werden stärker empfunden,
als die Wunde es vermuten lässt) Anmerkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Calendulatinktur oder Calendulasalbe
bei Wunden ist sehr empfohlen.
Cantharis (Canth)
- Brand- und Verbrühungswunden mit und ohne Blasenbildung
- Sonnenbrand oder Sonnenstich mit Dehydration, Austrocknung
- Blasenentzündung mit ständigem Harndrang Leitsymptome:
Brennende Schmerzen, Rötung, Wundheit. Ständiger Harndrang,
es fliesst aber nur wenig Urin auf einmal, mit Schmerzen. Schneidender
Schmerz in der Harnröhre, vor, bei und nach dem Harnlassen, heftige
Blasenschmerzen. Urin blutig. Oft Fieber mit kalten Händen und
Füssen. Unruhig und durstig. Modalitäten:
Schlimmer Berührung, Trinken von kaltem Wasser, Kaffee
Besser Wärme, Ruhe
Carbo vegetabilis (Carb-v) - Schwäche, Erschöpfung
- Übelkeit mit extremen Blähungen
- Atemnot mit bläulicher Haut
- Folgen von übermässigem Weingenuss Leitsymptome:
Körperliche und geistige Trägheit; träger Kreislauf,
träge Verdauung. Alles wird zu Gas – extreme Blähungen
im Magen. Unverträglichkeit von fetten Speisen. Inneres Brennen
mit äusserer eisiger Kälte. Bei Atemnot mit Blauwerden - besser
durch Zufächeln von Luft. Modalitäten:
Schlimmer Wärme (trotz Mangel an Lebenswärme), abends, nachts,
Flüssigkeitsverlust
Besser Luft zufächeln, Aufstossen, Windabgang, liegen, Kleider
lockern Causticum (Caust) - Verbrennungen, Verätzungen (auch innerliche)
- Husten mit Rauheit und Schmerzhaftigkeit
- Stuhlverstopfung, Harnverhalten Leitsymptome:
Husten mit wunden Schmerzen hinter dem Brustbein und dem Gefühl,
den wenigen Schleim nicht abhusten zu können. Schleimhäute
sind trocken (Hals, Mund, Lunge, Darm). Lähmung von verschiedenen
Körperteilen (Stimmbänder, Gesicht, Augenlider usw). Verstopfung
– Stuhl geht besser im Stehen ab. Verkürzungsgefühl
der Muskeln und Sehnen bis Steifheit. Modalitäten:
Schlimmer kaltes/trockenes schönes Wetter
Besser Wärme, Bettwärme, feuchte Luft, feuchtes Wetter (Atemwege)
Chamomilla (Cham) - Zahnen bei Säuglingen und Kindern, mit übelriechendem
Durchfall
- Zahnschmerzen bei Kindern und alten Leuten
- Blähungskolik und Kolik um den Nabel mit Durchfall
- Beim Abstillen hysterisch reagierende Kinder (Durchfall kann hier
fehlen)
- Schlechte Folgen von Kaffee Leitsymptome:
Überempfindlichkeit, Reizbarkeit, Unruhe, mürrisch. Kinder
sind hässig, wollen umhergetragen werden. Bei ruhigem Gemüt
ist Chamomilla nicht angezeigt. Blutandrang zum Kopf und fakultative
Rötung einer Wange. Schmerzen unerträglich und mit Taubheitsgefühl
verbunden. Stühle wässrig, schleimig, grün mit Geruch
nach faulen Eiern. Nie bei Verstopfung geben! Abneigung gegen Wind,
speziell an den Ohren. Zahnweh nach Kaffeetrinken Modalitäten:
Schlimmer Wärme, warme Getränke, nachts
Besser umhergetragen werden; beissen auf etwas Kaltes (Zahnen)
China (Chin)
- Blutungen und Schockzustände
- Wechselfieber
- Beschwerden durch Säfteverlust
- Schwächezustände Leitsymptome:
Schwäche, Apathie nach Säfteverlust (Blutungen, Erbrechen,
Durchfall, Stillen). Extreme Empfindlichkeit und Reizbarkeit der Nerven.
Bitterer Geschmack im Mund, starke Aufblähung nicht besser durch
Aufstossen oder Windabgang. Periodische Beschwerden wie Gallenkoliken.
Heisshunger nachts. Neuralgien und Schmerzen schlechter durch leiseste
Berührung, aber besser durch harten Druck Modalitäten:
Schlimmer nachts, leichte Berührung, Lärm, Kälte, Zugluft
Besser harter Druck, Zusammenkrümmen, Wärme
Cocculus (Cocc) - Geistige oder körperliche Überanstrengung
- Kummer
- Schlafmangel (Nachtwache, Jetlag)
- Reisekrankheit Leitsymptome:
Schwach, gereizt, geräusch- und berührungsempfindlich; langsame
Wahrnehmung (z.B. Schmerzen); Schlaflosigkeit durch Schlafmangel; Schwindel
bei Schlafmangel oder bei Reiseübelkeit – schlimmer, wenn
sich bewegende Gegenstände angesehen werden; Zittern und Gefühllosigkeit
der Extremitäten; Kopfschmerz im Nacken durch Schwäche der
Halsmuskeln Modalitäten:
Schlimmer Bewegung, Fahren, Schlafmangel, Essen, Gedanken oder Geruch
von Speisen
Besser liegen
Colocynthis (Coloc)
- Krämpfe der Hohlorgane (z.B. Gallenkoliken)
- Ischialgie und Neuralgie vorwiegend links Leitsymptome:
Folgen von Ärger, Verdruss, Zorn oder Entrüstung. Quälende
Bauchschmerzen; das Gefühl als würden zwei Steine aneinander
reiben; der Patient muss sich zusammenkrümmen; mit Ruhelosigkeit,
Drehen und Sich-Winden, um Erleichterung zu erlangen. Der Patient ist
zornig. Besserung durch starken Druck; Kleiderdruck wird aber nicht
ertragen. Bei Darmgrippe schleimig wässrige Durchfälle, beginnen
immer wieder bei der geringsten Nahrungsaufnahme. Kolik schlimmer durch
Käse. Modalitäten:
Schlimmer nach dem Essen, ausgelöst durch Ärger, abends und
nachts
Besser Zusammenkrümmen, starker Druck, warme Wickel
Drosera rotundifolia (Dros) - Husten oder Bronchitis, Keuchhusten oder Husten bei
Masern Leitsymptome:
Husten in regelmässigen Abständen, keuchend, krampfartig,
bellend, würgend, zusammenschnürend. Die Hustenstösse
folgen schnell aufeinander, bekommt kaum Luft. Keuchhusten oder Husten
nach Keuchhustenimpfung, bis zum Erbrechen. Husten beim Hinlegen, beim
Lachen oder Trinken. Eine Feder im Kehlkopf reizt zum Husten, mit Enge
und Heiserkeit. Schmerzhafte Stiche hinter dem Brustbein. Modalitäten:
Schlimmer nach Mitternacht, gegen Morgen, beim Hinlegen, durch Wärme
Besser Druck
Dulcamara (Dulc)
- Erkältung geht auf Augen, Blase, Darm, Bronchien
- Blasenentzündung nach Abkühlung
- Dicke, gelbe Absonderungen Leitsymptome:
Beschwerden durch kalte Nässe (z.B. Stehen im Schneematsch) oder
bei Wetterwechsel warm - kalt oder trocken – feucht. Patient friert.
Die Schleimabsonderungen aus Nase, Augen, Bronchien und Ohren sind dick
und gelb. Feuchtes Asthma. Blasenentzündung durch Aufenthalt an
kalten und feuchten Orten Modalitäten:
Schlimmer Kälte, Feuchtigkeit
Besser leichte Bewegung, Wärme
Ferrum phoricum (Ferr-p) - Fieberhafte Erkrankungen
- Husten, Heiserkeit, Bronchitis
- Nach Operationen im Nasen- Rachenraum
- Blutungsstillend, Nasenbluten hellrot (speziell bei Kindern)
- Schwäche, Blutarmut Leitsymptome:
Im ersten Stadium von akuten oder subakuten fieberhaften Erkrankungen
– nicht so heftig wie Aconitum und Belladonna, aber auch nicht
so träge wie Gelsemium; Blutungsstillend nach Operationen im Nasen-
Rachenraum (z.B. Mandelentfernung) Modalitäten:
Schlimmer nachts und morgens
Besser Nasenbluten, kalte Anwendungen
Gelsemium sempervirens (Gels)
- Prüfungs- und Examensangst, Lampenfieber
- Schreibkrämpfe, Fingerkrämpfe bei Pianisten, Muskelkoordinationsstörungen
- Folge von schlechten Nachrichten
- Grippe, die langsam beginnt, mässiges Fieber
- Kopfschmerzen oder Migräne Leitsymptome:
Beschwerden nach Schreck und schlechten Nachrichten, nach plötzlichen
Gefühlserregungen. Zittern meist mit allgemeiner Erschöpfung.
Erschlaffung der Muskulatur, Gefühl als bleibe das Herz stehen;
Puls langsam und weich. Durstlosigkeit. Schwindel vom Hinterkopf aufsteigend,
mit Doppeltsehen. Kopfschmerzen mit Beginn im Nackenbereich, durch falsche
Brillengläser oder nach Optikerbesuch, mit vorausgehender Blindheit,
besser durch reichliche Harnabsonderung. Vom Nacken bis in die Augäpfel,
durch Sonnenhitze. Schwindel wie betrunken. Grosse Schwere der Augenlider Modalitäten:
Schlimmer Bewegung, Sonne, gegen 09.00h – 10.00h, durch Tabakrauch
Besser frische Luft, nach Kaffee oder Alkohol
Hepar sulfuris Hahnemanni (Hep-s) - Öffnet Furunkel, Fisteln, Abszesse, Umläufe,
Nasennebenhöhlenvereiterungen oder andere eiterige Prozesse.
- Verletzungen durch eingedrungene Holzsplitter, die eitern
- Pseudokrupp mit Schleimrasseln
- Halsentzündung mit Eiter Leitsymptome:
Bei Eiterungen, die geöffnet werden müssen. Sehr empfindlich
gegen Berührung, selbst Kleiderdruck ist unerträglich; grosse
Schmerzempfindlichkeit. Der geringste kalte Luftzug macht Beschwerden;
sehr kälteempfindlich – muss immer zugedeckt sein. Eiterige
Halsentzündungen oder Abszesse in den Achselhöhlen mit Schmerzen
wie von Splittern. Übelriechende Absonderungen. Krupp mit Schleimrasseln,
oft gegen Morgen. Körperlich und geistig überempfindlich,
reizbar, mürrisch; ärgert sich über Kleinigkeiten. Modalitäten:
Schlimmer geringste Kälte, kalte Getränke, Luftzug; durch
Berührung; vor Mitternacht oder gegen Morgen
Besser Wärme, bei feuchtem, nassem Wetter
Hypericum perforatum (Hyp)
- Verletzung von nervenreichen Geweben
- Gequetschte Finger und Zehen, besonders im Nagelbereich
- Verletzungen durch Sturz auf Rückgrat, speziell Steissbein
- Schleudertrauma der Halswirbelsäule
- Kopfschmerzen mit Schwebegefühl als Folge eines Sturzes
- Tierbisswunden, insbesondere von Hunden Leitsymptome:
Bei Verletzungen an Körperteilen, die reich an sensiblen Nerven
sind. Heftig schiessende Schmerzen entlang der Nerven. Verhindert Starrkrampf.
Schwindel nach Schleudertrauma. Wunden, die Hypericum benötigen,
sind sehr empfindlich gegen Berührung (vergleiche: Stichwunden
von Ledum sind nicht besonders empfindlich). Nach Zahnextraktionen. Modalitäten:
Schlimmer Berührung, Bewegung, Kälte
Besser Rückwärtsneigung des Kopfes Ignatia amara (Ign) - Folgen von Schock, Schreck oder Kummer mit hysterischer
Reaktion, wie Weinkrämpfe, Hyperventilation
- Examensangst bei sehr sensiblen Menschen (v.a. Mädchen)
- Widersprüchliche Krankheitssymptome
- Schnell wechselnde Gemütsverfassung
- Folgen von Kaffee Leitsymptome:
Beschwerden infolge von Schock, Kummer oder Tod eines lieben Menschen;
Verlust eines Freundes, Liebeskummer, Vergewaltigung. Leicht beleidigte
Menschen. Globusgefühl im Hals, Leeregefühl im Magen. Widersprüchliche
Symptome (z.B. Lachen bei Kummer, Durst während Schüttelfrost,
Schlucken von festen Speisen ist besser als beim Trinken). Launisch,
in fast unglaublich kurzer Zeit von Lachen zu Weinen wechselnd. Durch
langanhaltenden Kummer erschöpft. Unwillkürliches Seufzen.
Leicht beleidigt. Erträgt keinen Tabakrauch. Verstopfung bei gewohnheitsmässigen
Kaffeetrinkern. Modalitäten:
Schlimmer Berührung, Trost, Tabakrauch, Kaffee, im Freien, morgens
Besser Wärme, Schlucken, Seufzen, langsam Gehen
Ipecacuanha (Ipec) - Übelkeit, Erbrechen – speziell nach Fettigem
(z.B. Schweinefleisch)
- Starke Blutungen begleitet von Übelkeit
- Feuchter Husten mit Schleimrasseln – hustet bis zum Erbrechen
- Keuchhusten Leitsymptome:
Ständige Übelkeit, die durch nichts erleichtert wird; Saubere
Zunge (obwohl bei Übelkeit die Zunge normalerweise belegt ist);
Schmerzen um den Nabel herum; Speichelfluss; Geruchsempfindlich auf
Speisegeruch Modalitäten:
Schlimmer Essensgeruch, Bewegung, liegen
Kalium bichromicum (Kali-bi) - Schnupfen im späteren Stadium, wenn Sekret zäh,
gelb wird
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Geruchsverlust Leitsymptome:
Wandernde Schmerzen; punktförmige Schmerzen, die mit einer Fingerkuppe
abgedeckt werden können; wenn mit dem Finger darauf gedrückt
wird, verschwindet der Schmerz und kommt anderswo wieder; Alle Absonderungen
sind dick, zäh und fadenziehend – Bei Schnupfen kann die
Nase fast nicht ausgeschneuzt werden Modalitäten:
Schlimmer Kälte, heisses Wetter, morgens, Bier
Besser Wärme, Absonderung (wenn die Nase zu laufen beginnt)
Ledum palustre (Led) - Stichwunden durch rostige Nägel
- Insektenstiche
- Folgen von Augenverletzungen (Blaues Auge) Leitsymptome:
Aufsteigende Schmerzen, die an den Extremitäten beginnen, Fusssohlenschmerzen.
Schmerzen stechend, ziehend, pochend. Fieber wird begleitet von einer
intensiven Kälte, bis zum Zähneklappern. Blaue Flecken werden
grün. Modalitäten:
Schlimmer Wärme, Bewegung, nachts
Besser Kälte, Extremitäten in kaltes Wasser halten
Mercurius solubilis (Merc) - Erkältungen
- Angina
- Ohrenschmerzen
- Zahnfleischentzündungen Leitsymptome :
Ruhelosigkeit; stark wechselnde Gemütslage, empfindlich gegen Kritik
und Widerspruch oder Beleidigung; Impulsiv und evt. gewalttätig;
katarrhalische Kopf- und Gesichtsschmerzen schlimmer nachts, im Liegen,
beim Schneuzen und Bücken. Blutige, eitrige, grünliche, übelriechende,
wundmachende Absonderung aus der Nase; Aphthen, Zahnfleischentzündungen
mit schwammigem Zahnfleisch und stinkendem Speichelfluss; die Zunge
ist geschwollen und hat Zahneindrücke. Metallischer Geschmack im
Mund. Halsentzündung/Angina schlimmer rechts mit ständigem
Schluckzwang und stechenden Schmerzen zum Ohr beim Schlucken. Ohren-,
Hals- oder Zahnschmerzen durch Erkältung mit stinkender gelber
Absonderung. Nächtliche Knochenschmerzen; Schwellung der Hände
und Füsse während der Menstruation; Starker Nachtschweiss Modalitäten:
Schlimmer nachts, extreme Hitze oder Kälte, Zugluft, Wetterwechsel
Besser mässige Temperaturen
Nux vomica (Nux-v) - Nervöse Verdauungsbeschwerden nach fettigem und
scharfem Essen, Kaffeegenuss
- Katermittel: Magenbeschwerden, Kopfschmerzen nach Alkohol-, Kaffee-,
Nikotin- und Medikamenten- oder Drogenmissbrauch
- Stockschnupfen, tags fliessend, nachts verstopft
- Hexenschuss und Ischias nach trockenen Erkältungen
- Hämorrhoiden durch sitzende Lebensweise
- Schwangerschaftsübelkeit, schlimmer morgens, mit Verstopfung
und erfolglosem Drang. Leitsymptome:
Reizbar, streitsüchtig, hässig, boshaft, jähzornig. Überempfindlichkeit
gegen äussere Eindrücke. Verstopfung mit vergeblichem Stuhldrang.
Magendruck, wie von einem Stein – zwei bis drei Stunden nach dem
Essen. Übelkeit, kann aber nicht erbrechen. Juckende und schmerzhafte
Hämorrhoiden. Unruhiger Schlaf, Erwachen um 03.00h – 04.00h,
kann nicht mehr einschlafen. Morgens unausgeschlafen und verdrossen.
Sehr kälteempfindlich; muss in jedem Fieberstadium zugedeckt sein,
fröstelt. Erfolgloser Drang zu Erbrechen, Stuhlen, Husten, Urinieren,
durch geringste Ausscheidung jedoch sofort besser. Modalitäten:
Schlimmer morgens nach dem Erwachen, durch geringste Anstrengung, kaltes
trockenes Wetter
Besser abends, starker Druck, feuchtes Wetter, kurzer Schlaf, geringste
Ausscheidung
Pulsatilla (Puls) - Erbrechen nach Essen von erhitztem Fett, Schweinefleisch,
Rahm oder nach zuviel Süssigkeiten (Kuchen, Patisserie, Crème)
- Fliess- und Stockschnupfen ständig wechselnd mit gelblich-grüner,
dicker Absonderung
- Bei unkompliziertem Masernverlauf
- Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung nach einer Erkältung
- Schwangerschaftsübelkeit
- Hämorrhoiden Leitsymptome:
Bei zaghaften, weichen und nachgiebigen Patienten, die nervös und
überempfindlich reagieren und nicht allein sein können. Weint
schnell wegen Kleinigkeiten oder grundlos. Ständiger Wechsel der
Symptome, schnell wechselnd von einem Körperteil zum anderen. Schmerzen
kommen plötzlich und verschwinden langsam. Gefühl von Ohrenverstopfung
oder dicker, gelblicher, übelriechender Ohrenausfluss. Nasennebenhöhlenentzündung
mit verstopfter Nase und gelblicher, übelriechender Absonderung.
Durstlosigkeit. Völlegefühl und Sodbrennen nach fetten und
süssen Speisen; ständig wechselnder Stuhlgang (kein Stuhl
ist gleich wie der andere). Schwangerschaftserbrechen, schlimmer abends.
Hämorrhoiden oder Krampfadern in der Schwangerschaft. Modalitäten:
Schlimmer Wärme, fette Speisen, gegen Abend
Besser leichte Bewegung, frische Luft, Kälte, kaltes Essen und
Trinken, liegen auf der schmerzhaften Seite, Zuwendung, Trost
Rhus toxicodendron (Rhus-t)
- Hexenschuss, Muskelkater, linksseitiger Ischias
- Folgen von Verheben, Überstrecken, Überanstrengung oder
nass werden des überhitzten Körpers im Regen
- Zerrung von Gelenken oder Sehnen
- Erkältung, Grippe oder Nesselfieber, nach Durchnässung oder
Schwitzen
- Windpocken (Varizellen)
- Augenbindehautentzündung nach Hallenbadbesuch Leitsymptome:
Muskel- und Gelenkschmerzen mit Ruhelosigkeit, Bewegungsdrang; kann
nicht lange in einer Stellung bleiben. Schmerzen wie verrenkt. Lahmheit,
Steifheit und Schmerzen bei der ersten Bewegung nach der Ruhe (Anlaufschmerz),
besser durch fortgesetzte Bewegung. Durst, trockene Zunge mit rotem
Dreieck an der Spitze Modalitäten:
Schlimmer in Ruhe, bei Beginn der Bewegung, Kälte und Nässe,
nach Mitternacht
Besser warmes Wetter, Wärme, fortgesetzte Bewegung und ständiger
Positionswechsel
Ruta (Ruta) - Verletzung der Knochenhaut, Knochenhautentzündungen,
Quetschungen der Knochen
- Verstauchung von Hand- und Fussgelenken, Verrenkungen
- Ganglion am Handgelenk
- Augenschwäche und Entzündung nach Überanstrengung Leitsymptome:
Schmerzen wie gequetscht. Alle aufliegenden Körperteile schmerzen,
wie zerschlagen. Ruhelosigkeit; dreht sich und ändert oft die Lage
im Liegen. Augen brennen und schmerzen wie Feuerbälle. Nach Arnica
beschleunigt Ruta den Heilungsprozess in den Gelenken. Lahmheit nach
Verstauchungen Modalitäten:
Schlimmer feuchtes, kaltes Wetter; in Ruhe
Besser leichte Bewegung, Wärme
Staphysagria (Staph)
- Schnittverletzungen mit Messer oder nach chirurgischen
Eingriffen
- Kolik nach Galle- oder Eierstockoperation, nach Bauchschnitt
- Blasenentzündung
- Gerstenkorn, Urseli (Hordeolum) {vergleiche Apis}
- Beschwerden durch Stolz, Neid, Kummer oder unterdrückten Zorn,
nach Demütigung, Kränkung Leitsymptome:
Bei mechanischen Verletzungen durch scharf schneidende Instrumente,
heftige stechende Schmerzen. Blasenentzündung mit Brennen in der
Harnröhre, wenn nicht uriniert wird. Gerstenkörner hinterlassen
harte Knoten. Verlangen nach Tabak und Hunger selbst bei vollem Magen.
Gleichgültig, niedergeschlagen, ärgerlich, reizbar. Wirft
Sachen an die Wand. Für schlimme Folgen von Masturbation oder sexuellen
Exzessen. Modalitäten:
Schlimmer leichte Berührung der betroffenen Körperteile
Sulfur (Sulph) - Verschleppte Erkältungen (Katarrhe)
- Jede Erkältung schlägt auf die Brust oder Nase
- Brennende, übelriechende, juckende Hautausschläge
- Folgen von unterdrückten Hautausschlägen
- Stuhlverstopfung aus Angst vor Schmerzen beim Stuhlgang Leitsymptome:
Hautausschläge jucken und brennen; das verschlimmert sich in Bettwärme
noch. Stehen ist die schlimmste Lage; kann nicht still stehen. Leeregefühl
im Magen um 11h. Durchfall treibt ihn morgens aus dem Bett. Viel Schweiss,
aber Abneigung gegen Waschen. Verlangen nach Süssigkeiten. Modalitäten:
Schlimmer Ruhe, stehen, Bettwärme, Hitze, Wasser
Besser warme Getränke und warmes Essen
Symptomenregister
A Abszess Arn , Bell , Hep, Merc Angina Acon, Arg-n,
Bell ,
Ferr-p, Gels, Hep, Merc Ärger,
Folgen von Bry,
Caust, Cham, Coloc, Merc, Nux-v, Staph Asthma Acon, Ars,
Carb-v, Dros, Dulc, Euph, Hep, Sulph Augenentzündung Acon, Arg-n, Arn , Bell, Gels,
Hep, Puls, Rhus-t, Ruta Auge
blaues
Arn , Led B Bänderriss,
-zerrung Arn , Bry,
Calen, Led, Rhus-t Blasenentzündung Acon, Apis, Ars, Canth, Caust,
Nux-v, Puls, Staph Bronchitis Bry, Caust, Dros,
Ferr-p, Hep, Puls Bruch
Knochenbruch Arn ,
Ruta D Delirium Acon, Bell , Bry Durchfall Arg-n, Ars, Cham,
Chin, Gels, Nux-v, Puls, Sulph Durchnässung Folge von Dulc, Rhus-t E Eiterung sh. Abszess Erbrechen Acon, Apis, Ars,
Carb-v, Cham, Chin, Cocc, Dros, Ipec, Nux-v, Puls, Sulph
Erkältung Acon,
Ars, Arn, Bry, Dulc, Euph, Ferr-p, Gels, Hep, Ipec, Kali-bi, Nux-v,
Puls, Rhus-t, Sulph F Fieber Acon, Apis,
Ars, Arn, Bry, Dulc, Ferr-p, Gels, Hep, Merc, Nux-v, Puls, Rhus-t,
Sulph Furunkel sh. Abszess G Gallensteinkolik Bry, Chin, Coloc, Nux-v,
Staph Ganglion Ruta, Sulph Geburtsschwierigkeiten Arg-n, Arn , Cocc, Gels, Nux-v, Puls Gelenke Arn , Apis,
Bell , Bry, Calen, Cham,
Led, Merc, Rhus-t, Ruta, Sulph Gerstenkorn,
Urseli Apis, Puls,
Staph Grippe sh. Erkältung H Halsschmerzen sh. Angina Hämorrhoiden Calen, Carb-v, Nux-v,
Puls, Sulph Harnwegsentzündung sh. Blasenentzündung Herzkollaps Acon, Ars, Gels,
Ign Heuschnupfen Apis, Ars, Dulc, Gels,
Nux-v, Puls, Sulph Hexenschuss Bry, Coloc, Ign, Nux-v,
Rhus-t, Sulph Hirnerschütterung Arn , Hyp Husten Acon, Arg-n,
Bry, Caust, Carb-v, Dros, Ferr-p, Ign, Ipec, Hep, Rhus-t, Sulph Hyperventilation Arg-n, Ign Hysterie Arg-n, Bell , Cham, Gels, Ign,
Staph I Insektenstich Apis, Canth, Led Ischias Arn , Bry,
Coloc, Hyp, Nux-v, Rhus-t K Knochenhautverletzung Arn , Merc, Ruta Koliken Ars, Bry,
Cham, Chin, Coloc, Nux-v, Puls Kollaps Acon, Ars,
Carb-v, Chin, Gels, Ign
Kopfschmerzen
Acon, Arg-n, Bell ,
Bry, Cham, Chin, Cocc, Ferr-p, Gels, Hep, Hyp, Ign, Merc,
Nux-v, Puls, Ruta, Staph, Sulph
Krampf Bry, Cham,
Coloc, Gels, Nux-v Krampfadern Carb-v, Coloc, Led,
Puls, Rhus-t Kränkung Coloc, Ign, Nux-v,
Staph L Lampenfieber Arg-n, Gels, Ign Lebensmittelvergiftung Ars, Bry, Dros, Ipec, Nux-v, Puls, Sulph M Magen allgemein Arg-n, Ars, Bry, Coloc, Gels,
Ign, Ipec, Nux-v, PulsMandelentzündung sh. Angina Masern Acon, Ars,
Bry, Gels, Puls, SulphMenstruationsbeschwerden Apis,
Arn, Bry, Cham, Chin, Coloc, Gels, Ign, Puls Mittelohrentzündung Acon, Arn, Cham, Ferr-p, Hep, Merc,
Puls, Sulph Muskelkater Arn , Bry, Rhus-t N Nackentrauma Arn , Hyp, Ign, Ruta Nagelbettentzündung Arn, Hep, Merc Nervosität Arg-n, Cocc, Ferr-p,
Gels, Hyp, Nux-v, Sulph Nesselfieber Apis, Rhus-t, Sulph Neuralgien Acon, Ars, Arn,
Cham, Chin, Coloc, Ferr-p, Hyp, Nux-v, Puls, Staph O
Operationen Arn , Ferr-p, Gels,
Staph
P Periodische Erkrankungen Ars, Chin, Dros, Dulc, Sulph Prüfungsangst sh. Lampenfieber Pseudokrupp Acon, Arn, Cham, Dros,
Hep R Reisekrankheit Ars, Cocc, Ipec, Nux-v S Scharlach Apis, Ars, Bell , Bry, Gels, Rhus-t,
Sulph Schlafmangel Cocc, Nux-v Schleimbeutelentzündung Apis, Arn, Bry, Led, Merc, Rhus-t, Ruta Schnupfen sh. Erkältung Schock Acon, Arn
, Gels, Ign, Schwangerschaftsbeschw. Ars, Bry, Cocc, Ipec, Nux-v, Puls
Schwindel Arg-n, Arn , Con Sonnenbrand, Sonnenstich Acon, Apis, Arn, Bry, Canth, Gels, Merc Steissbeinverletzung Arn , Hyp, Ruta Stichverletzung Hyp, Led U Umlauf Arn, Hep,
Hyp, Merc V Venenentzündung Acon, Apis, Arn , Ars, Bell,
Carb-v Verbrennung Canth, Caust Verdauungsstörung sh. Magen allgemein W Wadenkrämpfe Ars, Coloc Windpocken Acon, Bell , Canth, Led, Puls,
Rhus-t Wunden Arn , Calen,
Ferr-p, Hyp, Led, Staph Z Zahnen / Zahnschmerzen Acon, Arn, Bry, Calen, Caust, Cham, Chin,
Hep, Merc, Staph
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