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HochbegabteStudie über die Vorgeschichte hochbegabter KinderIm Frühjahr 2002 durfte ich durch den EHK-Vorstand allen Mitgliedern des EHK einen Fragebogen verschicken. Das Echo war grossartig und ich möchte an dieser Stelle allen, die an der Studie teilgenommen haben, meinen herzlichsten Dank aussprechen. Ich konnte 130 Fragebogen berücksichtigen und so eine recht aussagekräftige Arbeit verfassen. Das Ziel der Studie war, herauszufinden, ob anhand der Krankengeschichte der Vorfahren auf eine mögliche Hochbegabung des Kindes geschlossen werden kann. Folgende Auffälligkeiten kamen zum Vorschein:
Anhand der 130 Fragebogen, die ich auswerten konnte, habe ich festgestellt, dass so viele Gemeinsamkeiten bestehen, dass es für einen klassisch arbeitenden Homöopathen sehr wohl möglich ist, auf eine Hochbegabung zu schliessen. Die Miasmen (Krankheitsrichtungen) der Vorfahren wie auch der Kinder zeigen eine sehr grosse Ähnlichkeit; auch wenn die durchgemachten Krankheiten eine sehr grosse Streuung aufweisen, so ist doch deren miasmatische Zuordnung recht klar. Die klassische Homöopathie ist auch diejenige Methode, die die Probleme der hochbegabten Kinder am ehesten angehen kann, weil der ganze Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet wird – unter Berücksichtigung seiner Lebenssituation, der bisherigen Probleme, ja sogar der Krankengeschichte der Eltern, Grosseltern und anderen Verwandten. Selbstverständlich kann die Homöopathie eine Hochbegabung nicht ändern; sie kann jedoch die Lebenskraft des hochbegabten Kindes so beeinflussen, dass es mit seiner Situation besser zurecht kommt und auch alle zusätzlichen Förderungen besser annehmen kann. Romeo Keller
MiasmaDas griechische Wort heisst übersetzt: „Verunreinigung“. Samuel Hahnemann bezeichnete damit die durch Ansteckung oder Erbschaft eingeprägte Krankheit. Er stellte fest, dass die chronischen Miasmen eine solche Beharrlichkeit und Ausdauer besitzen, dass sie auch bei der gesündesten Lebensart und Diät nicht gemindert und noch weniger besiegt und ausgelöscht werden, sondern wachsen und sich verschlimmern bis zum Tode. Sie können nur durch homöopathische Behandlung überwunden werden. Die vier Miasmen sind: Die Psora hat als Grundgedanken Bescheidenheit. Sie ist das Grundmiasma und liegt allen anderen Miasmen zu Grund. Psorische Menschen sind aktiv, ängstlich, kleinmütig, oder auch einfach bescheiden. Körperlich zeigen sie meistens funktionelle Störungen und Hautausschläge. Die Sykose ist das Miasma der Übertreibung. Sykotische Menschen sind prahlerisch, selbstüberschätzend, misstrauisch und haben meist fixe Ideen. Körperlich zeigen sie meistens Verengungen/Versteifungen und Warzen (Blumenkohlwarzen). Die Syphilinie ist das Miasma der Destruktion. Syphilitische Menschen haben vielfach ein zwanghaftes Verhalten, sind gewalttätig, diktatorisch, zerstörerisch, zeigen vielfach keine Liebe zu sich und ihrem Umfeld. Dies zeigt sich auch auf der körperlichen Ebene, wo in die Tiefe gehende Geschwüre, schnell fortschreitende Krankheiten und tiefe Knochenschmerzen vorkommen. Syphilitische Schmerzen sind nachts am schlimmsten. Die Tuberkulinie ist das Miasma der Ruhelosigkeit. Tuberkulare Menschen sind ruhelos, haben ein unbändiges Verlangen zu reisen oder ihre Umwelt sonst wie ständig zu verändern (es ist keine Seltenheit, dass solche Personen 20 x ihren Wohnort wechseln). Sie haben keine Ausdauer (körperlich und geistig); trotzdem sind sie unheimlich aktiv. Sie beginnen vieles und beenden wenig. Körperlich zeigen sie vor allem Allergien und Atemwegsprobleme.
>>Hier<< gehts zum Download der ganzen Studie.
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